When you pick up one piece of this planet, you find that, one way or another, it’s attached to everything else - if you jiggle over here, something is going to wiggle over there…
We need this sense of continuing interconnectedness of the system as part of the common knowledge, so that politicians feel it and believe it, and so that voters feel it and believe it, and so that kids feel it and believe it, so that they’ll grow up with an ethic.
Wallace White, “Profiles (Sylvia Earle)”, aus Jervis, Robert: System Effects. Complexity in political and social life. 1997
Boy, am I looking forward to this course! I stumbled upon this a couple of weeks ago in this blog post, and I immediately signed up for the course. It is going to be about theories and methods of connectivism and connective knowledge, an area which I’m especially interested in since I teach a course here at the RheinAhrCampus in “Interconnected Thinking (or Vernetztes Denken in German)”. In this course I make use of the method developed by Frederic Vester, who is widely known in this field of work. Besides that I think that this way of thinking is the only way to cope with and in a world which is becoming more and more complex every single day.
So today I received an email from George Siemens, who is facilitating this course together with Stephen Downes.
Hi,
Thanks for your expression of interest in the upcoming Connectivism and Connective Knowledge Online Course. We have 650 that have expressed interest in participating in some manner. I will provide more information in early July on how to enroll in the course if you wish to receive credit for, and feedback on, your work.
We’re taking a “many points of light” approach to this course. We’ll offer a wide variety of options and tools for participants to use including: Moodle, Twitter, Pageflakes, blogs, Elluminate, Wikis, Google groups, Attendr, tags, and so on. Content aggregation tools now allow learners to work in their own space rather than come to one set by the university. If you have a blog, blog there. The conference tag is CCK08. Tag it with that…and we’ll find you :).
Obviously a course of this nature will have a very diverse group of learners. Some of you will be very familiar with different tools and technologies. Some of you will feel like you’re just beginning. That type of diversity is most desirable!
Rather than forcing learners to participate in a space and manner that we deem appropriate, we will leave things as open and flexible as possible. You may have this feeling of “what if I miss something”. This is the new normal feeling online :), particularly in decentralized learning environments. We will happily trust the network to filter and highlight important concepts and ideas.
Do you have ideas on how we can improve the participant experience of this course? How can we extend access? (We’ve had one person offer to translate into Chinese and another to translate into Spanish). How can we push the boundaries of teaching and learning?
Final point: we hope to use this experience as an opportunity to research the impact of a large online open course. We’ll be sharing our design approaches on the blog (link provided above) as well as soliciting your input/reactions to what we’re planning to do.
Please let us know if you have any questions. Looking forward to a unique, motivating, and engaging learning experience!
George
Does this sound exciting or what? I think this a perfect way to handle a course like that, and I’m so much looking forward to it to start! The course will begin in September 2008, but I’m pretty sure that by that time there will have been a lot of activity among the participants. Well, guys, I can hardly wait…
Zu diesen schönen Themen habe ich gestern vor knapp 40 Bachelorstudenten eine Vorlesung am RheinAhrCampus gehalten. Den Rahmen für diese Veranstaltung bietet das Modul "Unternehmensführung", das im vierten Semester angeboten wird.
Ich habe vor solchen Veranstaltungen immer ordentlich Lampenfieber, das sich dann aber meistens nach wenigen Minuten verflüchtigt. So war es auch gestern, was nicht zuletzt an der aktiven Beteiligung der Studierenden lag. Ich finde es furchtbar, wenn ich auf Fragen oder Statements keine Reaktionen bekomme, da ich dann nur schwer einordnen kann, ob bzw. wie das Gesagte angekommen ist. Zum Glück hatte ich das Problem gestern nicht. Die Studierenden waren mit Interesse bei der Sache und zusammen haben wir eine gute Veranstaltung gemacht.
Im Mai werde ich nochmal einen Teil übernehmen, dann zu den Themen Führung in Unternehmensnetzwerken und virtuellen Unternehmen, Wissensmanagement und Web 2.0 - also genau mein Thema.
Die Folien der gestrigen Vorlesung können hier heruntergeladen werden.
Unter diesem Motto findet am 7. und 8. Februar eine Tagung in Schwerte statt, die vom Institut für Kirche und Gesellschaft und dem Zentrum für ländliche Entwicklung des Landes NRW veranstaltet wird.
Die ländlichen Räume stehen vor neuen Herausforderungen.
Der demographische Wandel und der Klimawandel veranlassen die Regionen, sich sehr konkret für ihre Zukunftzu engagieren. Eigeninitiativen und neue Wege zur Lösung der Probleme sind angesagt.
Die Tagung ist für mich vor allem im Hinblick auf meine Projektarbeit für das Obere Mittelrheintal interessant. Dort versuchen wir mit dem Projekt InterWork die Netzwerkarbeit zu befördern, stoßen dabei jedoch häufig auf Probleme die eher auf fehlendes regionales Bewusstsein gründen.
Das Programm schlägt einen Bogen von der allgemeinen Einführung zu den europäischen Regionen hin zu konkreten Beispielen und Diskussionsrunden. Ich bin mir sicher, dass ich im Laufe der Tagung viele neue Ideen bekommen werde und freue mich schon auf die Vorträge und interessanten Gespräche.
Im Rahmen des Forschungsprojektes InterWork fand am 23. November in Boppard "Zukunft - Netzwerk" statt, eine Informationsveranstaltung, die Impulse zur Gründung von Unternehmensnetzwerken im UNESCO-Welterbe Oberes Mittelrheintal geben sollte. Diese Veranstaltung habe ich - mit wunderbarer Unterstützung vieler lieber Kollegen - hauptverantwortlich organisiert und durchgeführt.
Unsere Hauptzielgruppe waren kleine Handwerksbetriebe, und mit Prof. Dr. Jürgen Howaldt von der Sozialforschungsstelle der Uni Dortmund, Simon Meyer vom schweizer Werkzeitraum, Christoph Hinderfeld von der Die Zunft AG und Andreas Hoffmann von der Volksbank Boppard hatten wir hochkarätige Referenten und Experten zum Thema eingeladen.
Zwischen und nach den Vorträgen gab es offene Workshopphasen, in denen die Teilnehmer in offener Runden Fragen stellen und sich einfach miteinander unterhalten konnten. Am Ende der Veranstaltung gab es dann noch in einer moderierten Runde Gelegenheit zur Aussprache und Diksussion über bisherige Schwierigkeiten in der Bildung von Netzwerken.
Die Nachbereitung der Veranstaltung ist noch in vollem Gange, da wir natürlich am Ball bleiben und die ersten positiven Anregungen und Ergebnisse ausbauen wollen. Parallel beginnt auch schon die Planung für eine ähnliche Veranstaltung, bei der wir uns mehr auf die Zielgruppe Gastronomie und Handel konzentrieren werden.
Das Obere Mittelrheintal ist eine zutiefst geschichtsträchtige Landschaft. Hier lag lange Zeit die Nordgrenze des Römischen Imperiums. Im Mittelalter war die Region eine der blühenden Kernlandschaften des Heiligen Römischen Reiches.
Die Kriege des 17. und 18. Jahrhunderts machten sie zum zentralen Schauplatz für das Ringen zwischen Frankreich und dem Deutschen Reich um die Herrschaft am Rhein. Diese reiche Geschichte ist in zahllosen Denkmälern noch heute zu erleben.
Nachdem das Ringen um die Macht im 19. Jahrhundert zugunsten des Deutschen Reiches entschieden war, wurde das Tal von den Engländern und den deutschen Romantikern entdeckt. In ihrem Gefolge haben Literaten, Maler und Musiker aus aller Welt das Tal bereist und es zum Thema ihrer Arbeit gemacht.
In zahllosen Werken der Kunst und Literatur ging das Bild vom romantischen Rhein voller Mythen und Sagen von nun an um die Welt. [Quelle]
Der romantische Rhein allein genügt heute aber nicht mehr, um wirtschaftlich und nachhaltig erfolgreich zu sein. Deshalb ist die Gründung von Unternehmensnetzwerken ein geeignetes Mittel zur Verbesserung der wirtschaftlichen Situation einzelner Unternehmen, aber auch der gesamten Region. Mit dieser Zielsetzung werden wir weiterhin an neuen Veranstaltung und Impulsen arbeiten.
Die Augustausgabe der brand eins beschäftigt sich mit dem Schönen Thema "Fehler", und genau dies wird ein Hauptthema meiner heutigen Veranstaltung im Rahmen der Vorlesung Unternehmensführung am RheinAhrCampus sein.
Insgesamt beschäftigt sich die - dank der Halbsemesterregelung mit 6 Semesterwochenstunden (am Stück!) angesetzten - Veranstaltung mit Unternehmensphilosophie, -politik und -kultur, Hierarchie, Macht und Verantwortung und dem Umgang mit Fehlern.
Nach einer theoretischen Einführung werde ich verschiedene Artikel aus der brand eins verteilen und die Studierenden damit beauftragen, die Texte vor dem vermittelten Hintergrund zu interpretieren. Hauptsächlich möchte ich damit erreichen, dass sich die die Leute wirklich Gedanken über die Bedeutung von verschiedenen Unternehmenskulturen machen und sich darüber bewusst werden, wie unterschiedlich die Anspruchsgruppen gerade in Bezug auf die Themen Macht und Verantwortung sein können. Auch die sich daraus oft öffnende Lücke zwischen organisatorischer und ethischer Verantwortung wird ein Thema sein.
In der anschließenden Aussprache hoffe ich auf rege Diskussionen, da die Artikel aus der brand eins sehr nah an der Wirklichkeit der Studierenden dran sind. Eine Identifikation mit den Personen und Themen sollte also leicht möglich sein, was die ganze Sache meiner Ansicht nach erheblich zugänglicher macht.
Ich halte diese Veranstaltung in dieser Form heute zum erste Mal, und ich bin sehr gespannt auf das Resultat. Die verbleibenden Stunden werde ich nun nutzen, um mich inhaltlich nochmal gut vorzubereiten und meine Nervosität zu bekämpfen.
Am Rande erwähnen möchte ich noch kurz diese interessante Zusammenfassung von Antworten Prominenter auf die Frage nach ihrem größten Fehler:
Quellen: Fragebögen aus der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung", dem "FAZ Magazin" und der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung"
Erst der Oscar für seinen Film "An Inconvenient Truth", nun der Friedensnobelpreis!
Al Gores Bekanntheit hat sich in den letzten Jahren ja durch seinen steten Kampf für den Klimaschutz schon erheblich erhöht, und nun dürften noch ein paar Menschen mehr auf ihn aufmerksam werden. Al Gore teilt sich die Auszeichnung mit dem IPCC mit folgender Begründung:
"for their efforts to build up and disseminate greater knowledge about man-made climate change, and to lay the foundations for the measures that are needed to counteract such change" [Quelle]
Hach ja…dieser Mann hätte der Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika werden können. Anstelle von George W. Bush. Der mit Sicherheit niemals einen Nobelpreis gewinnen wird, schon gar nicht für seine Bemühungen um den Frieden.
Es würde mich jedenfalls nicht wundern, wenn Al Gore doch noch überraschend als Kanditat der Demokratischen Partei bei den nächsten Präsidentschaftswahlen antreten würde.
Al Gore und das IPCC reihen sich dabei in eine illustre Gesellschaft ein. Bei Welt Online findet sich eine Aufstellung der Friedensnobelpreisgewinner der letzten 10 Jahre:
Lieber Mr. Gore, herzlichen Glückwunsch!
In diesem Wintersemester werde ich zusammen mit meinem Kollegen Ronald Busse die Veranstaltung "Vernetztes Denken" am RheinAhrCampus durchführen.
In dieser Veranstaltung sollen die Studierenden die Bedeutung von Systemtheorie und Kybernetik für die allgemeine Beschreibung von (betrieblichen) Wirkungszusammenhängen erkennen und Techniken zur Abbildung und Analyse komplexer vernetzter Systeme adäquat anzuwenden lernen.
Neben einer dreistündigen Einführungsveanstaltung wird es zwei Workshoptage geben, an denen die Studierenden anhand eines praktischen Beispiels eben diese Wirkungszusammenhänge erkennen, und mit den von Gomez/Probst bzw. Vester entwickelten Methoden bearbeiten sollen. Bei der Recherche zum Thema bin ich auch auf das Spiel "ecopolicy" gestoßen, welches von Frederic Vester himself entwickelt wurde. Gestern landete dieses Spiel nun endlich auf meinem Schreibtisch, und ich habe es gleich mal ausprobiert.
Ziel dieses Spiels ist es, in einem imaginären Land das Gleichgewicht zwischen den wichtigsten Lebensbereichen herzustellen. Das Programm schärft das Verständnis für die ökologischen, wirtschaftlichen und sozialen Zusammenhänge dieser Werlt. Es fördert politisches Denken und Handeln, Gruppendynamik und Teamarbeit
Die Probleme unserer immer komplexer werdenden Welt lassen sich mit linearem monokausalen Denken nicht mehr lösen. Nur die Fähigkeit zum vernetzten Denken und Handeln ist geeignet, das Wesen von Systemen zu erkennen und die richtigen Entscheidungen zu treffen.
Und genau das wollen Ronald und ich kommenden Freitag etwa 120 BWL-Studierenden im zweiten Semester vermitteln. Das Spiel wird uns sicher dabei helfen können, die theoretische Einführung noch mehr aufzulockern und interessanter zu gestalten. Ich werde jedenfalls davon berichten, und nun meinem Kollegen erstmal das Spiel vorführen.
Was ist denn nun das neue Netz? Und was ist überhaupt Web2.0? Dies waren die Leitfragen des am vergangenden Wochenende stattfindenden Workshops "Das neue Netz?" in Bamberg. Hervorragend organisiert wurde die Veranstaltung von der FoNK, deren in der Blogosphäre wohl bekanntester Vertreter Jan Schmidt sein dürfte.
Eine sehr gute Zusammenfassung der einzelnen Vorträge findet man im Sozlog, und die Präsentationen selber können natürlich auch abgerufen werden. Die offenen Workshopphasen zwischen den Vorträgen ermöglichten rege Diskussionen und Gedankenaustausch, der sonst leider oft auf Konferenzen etc. zu kurz kommt. Am intensivsten wurde wohl darüber diskutiert, was Web2.0 überhaupt ist, und ob man den Begriff überhaupt definieren kann oder gar sollte. Für verschiedene Disziplinen der Wissenschaft wird der Begriff von gänzlich anderen Faktoren geprägt, und eine Einengung der Sichtweise wäre hier eher schädlich.
Bamberg, der Ort des Workshops, hat mich schnell in seinen Bann gezogen. Mein Hotel lag mitten in der Altstadt unterhalb des Domberges, und ich habe die Pausen und Abende für ausgiebige Stadttouren genutzt. Die dabei enstandenen Bilder werden in kürze bei flickr zu sehen sein - wenn ich dazu komme, sie alle zu sichten und zu sortieren. sind nun auch online.
Weitaus tiefgründigere Postings zum Workshop finden sich - na wo wohl? - bei Technorati im neuen Netz.
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