BPM-Lux bietet einen Logistik-Service, der ein bekanntes Problem lösen kann: Viele ausländische Onlineshops (vor allem mehr oder weniger private Händler bei ebay) bieten leider keinen Versand nach Deutschland oder in andere Länder an. Das erschwert natürlich den Erwerb von so begehrenswerten Dingen wie dem neuen Asus EEE 900 oder dem iPhone, die in Deutschland noch nicht bzwl. nur mit unattraktiven Mobilfunkverträgen zu haben sind. BPM-Lux bietet nun seinen Kunden den stellvertretenden Empfang einer Bestellung an und leitet die Pakete an eine von Ihnen gewählte Adresse weiter.
Man kann die Sendung auch direkt in Sar Lor Lux in Luxemburg abholen, was für die meisten Nutzer jedoch nicht so praktisch sein dürfte. Die Idee des zentralen Lieferungempfangs ähnelt der Packstation von DHL, aber BPM bietet noch mehr:
Auch im Briefbereich bietet BPM einige interessante Dienstleistungen an. So kann man die Firma damit beauftragen, empfangene Briefe zu scannen und online zu stellen. So kann man seine Briefe auch im Urlaub, im Auslandssemester oder sonstwo lesen.
Die Gebühren für die verschiedenen Services liegen zwischen rund 15 und 55 Euro im Monat, wobei Studenten auf alle Pakete 50% Ermäßigung erhalten. Das ist doch mal ein faires Angebot. Auch die Sicherheit kommt nicht zu kurz.
Unsere Mitarbeiter unterstehen dem Postgeheimnis; wir öffnen Ihre Post nur auf Ihre ausdrückliche Anweisung.
Die Öffentliche Bereiche werden durch ein Sicherheitsdienst 24 Std überwacht.
Unser Scanner-Dienstleistung wird Protokolliert und durch Kameras überwacht.
Der überwiegende Teil der von BPM-Lux angebotenen Leistungen spricht wahrscheinlich in erster Linie Geschäfstskunden an, auch wenn sie Privatkunden ebenfalls zugänglich sind. Wer sehr oft reist und seine Briefe nicht erst bei der Rückkehr lesen möchte, hat auch als Privatperson einen erkennbaren Nutzen seine Eingangspost digitaliseren zu lassen. Für Studenten eigent sich der Service sicherlich im Auslandssemester, oder wenn man häufig in ausländischen Onlineshops bestellt.
Vom 2.-4. April 2008 findet in Berlin die re:publica-Konferenz mit dem Untertitel “Die kritische Masse” statt. Mehr als 800 Blogger, Netzbewohner und Medienmacher werden in der Kalkscheune im Herzen Berlins erwartet.
“Durchgängiges Thema in den über 100 Vorträgen, Diskussionsrunden und Workshops sind die gesellschaftlichen und kulturellen Auswirkungen sozialer Medien wie Weblogs, Wikis und Social Networks, die auf der Interaktion zwischen Menschen aufbauen. Wir freuen uns, ein vielfältiges Programm auf die Beine gestellt zu haben, das unterschiedlichste Facetten der digitalen Gesellschaft beleuchtet.”, so Markus Beckedahl von netzpolitik.org.
Johnny Haeusler: “Die re:publica gilt seit ihrem Start 2007 als herausragende deutschsprachige Internet-Konferenz, die ihren Schwerpunkt auf Inhalte und soziale Fragen legt. Initiiert und bevölkert von tatsächlichen Akteuren, zeichnet sie auch ein Stimmungsbild der digitalen Gesellschaft in Deutschland.” [aus der aktuellen Pressemeldung]
Letztes Jahr hat es nicht geklappt, deswegen freue ich mich um so mehr darauf, dieses Jahr hinfahren zu können. Die Dienstreisegenehmigung liegt vor (muss ja alles seine Ordnung haben), Bahnticket ist gebucht und jetzt suche ich mir noch ein nettes Hotel in Berlin.
Ich gebe ja zu, dass ich noch nie von Schmap gehört habe, aber anscheinend gefällt den Leuten dort eines meiner Fotos von Bonn. Diese Nachricht hatte ich heute morgen in meiner Inbox:
Hi Karsten, I am writing to let you know that one of your photos with a Creative Commons license has been short-listed for inclusion in the fourth edition of our Schmap Bonn Guide, to be published mid-February 2008.
Ich wurde auch um meine Zustimmung zur Veröffentlichung gebeten, die ich natürlich gern erteilt habe. Aber was ist Schmap überhaupt?
Exploring a Schmap Guide is a uniquely interactive experience: maps and guide content are dynamically integrated, allowing intuitive, real-time access to reviews and photo slideshows for places of interest.
Im Kern ist das ganze eine aufgebohrte, interaktive Karte (ähnlich wie bei Google Maps) mit interessanten Locations, zu denen man ein paar Bilder und Infos bekommt. Und so sieht das dann aus:
Bisher sind gerade mal 11 Locations auf der Karte für Bonn vermerkt, da ist also noch jede Menge Raum für weitere Vorschläge. Ich bin jedenfalls mal gespannt, ob mein Foto für die nächste Version der Karte ausgewählt wird. Vielleicht klappt es ja doch noch mit der Karriere als Fotograf?
What if the cataclysmic Tunguska explosion of 1908 was caused, not by a meteor or a comet, but by a microscopic black hole?
What if that fantastic object - smaller than an atom, older than the stars, heavier than a mountain - is still down there, orbiting deep inside the earth, slowly consuming the planet?
What if only a rookie government agent and an uncannily-insightful consultant stand between a renegade Russian billionaire and his plans to use the black hole to change history - or end it?
What if it's all true? [Singularity - by Bill DeSmedt]
Nachdem das Ende der genialen 7th Son Trilogie von J.C. Hutchins eine große Lücke auf der Speicherkarte meines Handys hinterlasssen hat, habe ich nun glücklicherweise einen nicht minder hörenswerten Lückenfüller gefunden.
SCIENCE fiction, schöne Frauen, Geheimdienste und ein mysteriöses Ereignis in der russischen Weite…genau die altbewährten Zutaten, die ein gutes Buch braucht. Singularity wird mir jedenfalls noch einige Bahnfahrten verkürzen, bevor ich mir wieder neues Kartenfutter suchen muss.
Jetzt ist nichts mehr vor Oskar sicher!
Die Zeit, die FAZ und viele andere Zeitungen übernehmen heute Jürgen Rüttgers Bezeichnung Subventionsheuschrecke in ihre Überschriften für Artikel über die Schließung des Bochumer Nokiawerkes.
Nicht zu unrecht, wie ich finde - allerdings drängt sich mir die Frage auf, warum der Weltmarktführer für Mobiltelefone überhaupt 88 Millionen Euro Subventionen bekommen hat. Das Nokia sich als globale Aktiengesellschaft wohl kaum der sozialen Betriebswirtschaft verschrieben hat, war doch vorher schon klar. Und die Fälle BenQ und Motorola zeigten doch bereits, wie wenig der Standort für die Massenproduktion von Mobiltelefonen (und anderen Geräten) bedeutet. Handys kann man überall gut produzieren, und vielerorts halt günstiger als in Deutschland. Das hat zwar unschöne Auswirkungen für die Nokiamitarbeiter, ist aber offensichtliche Realität.
Protest von Gewerkschaften, Landes- und Bundesregierungen, Mitarbeitern und Betriebsräten etc. werden kaum Wirkung zeigen. Die wirkliche Macht in dieser Sache liegt beim Konsumenten. Wir alle tragen am Ende die Verantwortung für unsere Entscheidungen, und wenn mal wieder ein Handywechsel ansteht, sollte man sich doch genau überlegen, ob man mit seiner Entscheidung Nokia weiterhin unterstützen will. Es gibt noch viele andere Hersteller, und Nokia ist nur einer von vielen.
Bisher gab es - soweit ich mich erinnere - nur einen wirklich erfolgreichen Konsumentenboykott, nämlich 1995 gegen Shell im Zuge der Brent Spar Affäre. Wir alle greifen mit unseren täglichen kleinen Entscheidungen in die große und doch angeblich zu unantastbare Welt der großen Konzerne ein.
Wir müssen nur bewusster mit dieser Macht umgehen!
Mehr zum Thema bei nonokia.de
Update: Silke Hasselmann vom MDR rückt die Geschichte in eine etwas andere Perspektive:
Nun muss man die Finnen vielleicht nicht gleich dafür loben, dass sie noch so lange hier ausgehalten haben; so könnte man es nämlich auch sehen. Doch soweit ich die Sache verstanden habe, hat sich die Konzernleitung an Recht und Gesetz gehalten. Und zwar an deutsches Recht. Sie hat sich zum Beispiel die vielen Millionen Subventionseuro wohl nicht erschlichen. Im Gegenteil: Die Gesetze und Förderrichtlinien wurden von Politikern bestimmt.
Übrigens wüsste ich auch nicht, dass irgendjemand "Karawanenkapitalismus" gerufen hätte, wie jetzt Bundesfinanzminister Steinbrück, als Nokia Werke in Finnland geschlossen hatte, um in Deutschland günstiger zu produzieren. Oder als die DHL ihren Standort in Brüssel dicht- und im billigeren, weil hochsubventionierten Leipzig aufmachte. Solange dem Konzern keine kriminellen Machenschaften nachgewiesen werden können und solange Politik wie übrigens auch Gewerkschaften Standortpolitik mit viel Steuergeld, aber äußerst wenig Rücksicht auf Verluste anderenorts betreiben, sollten sie alberne Protestgesten stecken lassen. Die helfen den Nokia-Beschäftigten in Bochum am wenigsten. [Quelle: Tagesschau.de]
Ooooooooohhhhhhh. Da fühlt sich die ewig missverstandene und sowieso schon von all dem Umweltgedöns stark gebeutelte deutsche Automobilindustrie aber arg ungerecht behandelt. Jetzt sagt auf einmal der böse Onkel Dimas, dass so große, schwere und völlig überdimensionierte Töfftöffs wie sie VW, BMV, Audi etc. alle bauen auf einmal böse Umweltsünder sind. Wie gemein. Da will der böse Umweltkommissar doch tatsächlich den CO2-Ausstoss regeln und tritt natürlich mal wieder den armen Kleinen besonders auf die Füße.
Und wie sich die Kanzlerin und der Umweltminister darüber aufregen! Die böse EU macht uns auf dem großen industriellen Spielplatz unser liebstes Förmchen kaputt. Und hinterher können wir nicht mehr so schön Halbpanzer backen wie vorher. Och, mir blutet das Herz.
Und das ist der Kern des großen Übels:
Geht es nach der Kommission, müssen alle Anbieter in der EU den Ausstoß des klimaschädlichen CO2 bei ihren Flotten deutlich drücken: Neuwagen sollen demnach von 2012 an höchstens noch 120 Gramm CO2 je Kilometer in die Luft blasen. Dabei sollen bessere Motoren und andere moderne Techniken, aber auch bessere Verkehrsführung und moderne Reifen zum Zuge kommen. Kohlendioxid (CO2) ist ein gefährliches Treibhausgas, das maßgeblich für den Klimawandel verantwortlich ist.
Vor allem Hersteller großer Autos sollen beim Klimaschutz deutlich stärker in die Pflicht genommen werden als Kleinwagen- und Mittelklasse-Hersteller. Der Kommissionsvorschlag sieht vor, dass ein Fahrzeug mit dem doppelten Gewicht eines Kleinwagens nur 60 Prozent mehr CO2 ausstoßen darf. Ziel ist es, dass Neuwagen bis 2012 in der EU knapp ein Fünftel (19 Prozent) weniger CO2 ausstoßen als heute. Herstellern soll es im Konzernverbund erlaubt sein, gemeinsam den CO2-Ausstoß ihrer Flotten zu drücken. [Quelle]
Das ist aber auch ungerecht, lieber Herr Dimas. Da fordern Sie einfach so etwas, was die Kanzlerin und der Umweltminister auch ständig von allen anderen fordert, plötzlich auch von Deutschland.
Regierungssprecher Thomas Steg ergänzte, dass die deutschen Hersteller schwerer Autos es nicht schafften, die EU-Vorgaben zu erfüllen. Der Vorschlag halte sich nicht an bisherige Absprachen. Über das Thema werde nun in Brüssel zu reden sein, sagte Steg. «Für die Bundesregierung ist dieses Verhalten der EU-Kommission nicht erklärlich.»
Umweltminister Sigmar Gabriel (SPD) sieht deutsche Hersteller, die in den gehobenen Klasse Fahrzeuge mit hohem CO2-Ausstoß anbieten, diskriminiert. «Der Richtlinienvorschlag der EU zum CO2-Ausstoß hat nichts mit Klimaschutz zu tun, sondern ist ein Wettbewerbskrieg gegen die deutschen Autohersteller», sagte er. Der Vorschlag bevorzuge hingegen italienische und französische Autobauer.
So geht das aber nicht. Wo kommen wir denn da hin, wenn die EU plötzlich mit bösen Auflagen der schläfrigen und etwas trägen deutschen Automobilindustrie Dampf machen will. Da müssten die armen Konzerne ja plötzlich ganz anders und - welch grausame Vorstellung - ökologisch denken. Wo kommen wir denn da hin? Und vor allem wie? Mit der Bahn etwa?
Und das so knapp vor Weihnachten. Also wirklich!
Das Thema kursiert ja schon lange in der Blogosphäre, und nun scheint Amazon den E-Book Markt endlich anzukurbeln.
Mit dem Kindle bringt Amazon einen E-Book Reader auf den Markt, der alle bisherigen Probleme mit ähnlichen Geräten beseitigen soll. Und wer schon mal versucht hat, auf einem normalen LCD-Screen draußen in der Sonne etwas zu lesen, wird wissen was ich meine.
Der Kindle erscheint wohl zunächst nur auf dem amerikanischen Markt. Auf der deutschen Amazon Website ist bisher jedenfalls nichts darüber zu erfahren.
Der Kindle sieht zwar meiner Meinung nach ziemlich altmodisch aus, aber es geht hier auch nicht um tolles Design, sondern um gute Nutzbarkeit. Außerdem ist die Zielgruppe wohl auch eine andere als z.B. beim iPod. Ich werde jedenfalls mal im Auge behalten wie sich das Gerät so macht und wie die ersten Erfahrungsberichte ausfallen.
Bei amazon.com gibt es jedenfalls jede Menge Videos (inklusive Droptest) und Informationen zu den Features des Kindle.
Update 9.12.07: Vodafone ist wohl am Vertrieb interessiert…
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