Das Leitbild des RheinAhrCampus als Tagcloud, ursprünglich hochgeladen von karstenkneese
Das Leitbild in Textform findet man hier.
Heute Nachmittag halte ich wieder die Einführungsveranstaltung "Vernetztes Denken" am RheinAhrCampus, die nach einer kleinen Einführung in die Systemtheorie vor allem auf die von Frederic Vester entwickelte Methode des vernetzten Denkens eingeht. Über das dazu passende Computerspiel ecopolicy habe ich ja bereits geschrieben, und gerade habe ich die ecopolicyade entdeckt. Hier eine kurze Beschreibung der in Zusammenarbeit mit der Bundzentrale für politische Bildung veranstalteten Aktion:
Vernetztes Denken, systemisches Denken ist in der globalisierten Wissensgesellschaft von herausragender Bedeutung und spielt auch im Schulunterricht eine immer größere Rolle. Mit der Lernsoftware "ecopolicy" stellt die bpb jetzt im Rahmen des Wettbewerbes "ecopolicyade" ein Angebot zur Verfügung, das das Denken in vernetzten Zusammenhängen schult. Schülerinnen und Schüler der Klassen 7 bis 10 lernen ein Industrie-, Schwellen oder Entwicklungsland so zu steuern und zu regieren, dass alle relevanten gesellschaftlichen Bereiche – Politik, Wirtschaft, Umweltbelastung, Lebensqualität, usw. – im Gleichgewicht gehalten werden. Haben die Jugendlichen die spielerische Herausforderung erfolgreich gemeistert, können sie sich in Schülerteams über Landeswettbewerbe für den Bundesentscheid, der 2009 in Berlin stattfindet, qualifizieren.
Ich werde im Anschluss an die Veranstaltung auch wieder mit hoffentlich vielen Studierenden ein paar Runden zocken und behalte die ecopolicyade auf jeden Fall im Auge.
Eben war ein chinesischer Student bei mir, dem ich in einer wichtigen Phase seines Studiums entscheidend weiterhelfen konnte. Dafür war er mir so dankbar, dass er mich zum Abschied umarmt hat. Hach, so was kommt doch viel zu selten vor im Büroalltag. =)
Zu diesen schönen Themen habe ich gestern vor knapp 40 Bachelorstudenten eine Vorlesung am RheinAhrCampus gehalten. Den Rahmen für diese Veranstaltung bietet das Modul "Unternehmensführung", das im vierten Semester angeboten wird.
Ich habe vor solchen Veranstaltungen immer ordentlich Lampenfieber, das sich dann aber meistens nach wenigen Minuten verflüchtigt. So war es auch gestern, was nicht zuletzt an der aktiven Beteiligung der Studierenden lag. Ich finde es furchtbar, wenn ich auf Fragen oder Statements keine Reaktionen bekomme, da ich dann nur schwer einordnen kann, ob bzw. wie das Gesagte angekommen ist. Zum Glück hatte ich das Problem gestern nicht. Die Studierenden waren mit Interesse bei der Sache und zusammen haben wir eine gute Veranstaltung gemacht.
Im Mai werde ich nochmal einen Teil übernehmen, dann zu den Themen Führung in Unternehmensnetzwerken und virtuellen Unternehmen, Wissensmanagement und Web 2.0 - also genau mein Thema.
Die Folien der gestrigen Vorlesung können hier heruntergeladen werden.
Dieses Foto der re:publica 08 schmückt den lesenswerten Artikel von Sascha Borowski in der Augsburger Allgemeine vom 4. April 2008.
Freundlicherweise zahlt mir die Zeitung sogar ein kleines Honorar für die Nutzung des Bildes. Vor allem sehe ich die Veröffentlichung aber als Kompliment.
Irgendwie beschleicht mich doch das Gefühl, dass es sich lohnen könnte wenn ich mich noch intensiver mit Fotografie beschäftigen würde. Ein paar Ideen habe ich auch schon, und die re:publica ist an einigen davon nicht ganz unschuldig…
Mehr Bilder von mir gibt es bei flickr.
Im Presse- und Blogspiegel wurde und wird laufend alles nötige zur re:paprikapublica gesagt. Alles? Nicht ganz! Noch keiner hat erwähnt, dass die Stühle hier in jedem Saal total unbequem sind. Nach spätestens 15 Minuten tut mir entweder mein Rücken oder meine Bauchmuskeln weh, je nachdem ob die Lehne zu schmal oder zu schräg ist. Tja, aber faul rumsitzen soll hier ja auch keiner, gelle? Ist ja schließlich alles Web 2.0, total offen, dynamisch, semantisch und so weiter.
Aber ein bisschen Gemütlichkeit wär trotzdem schön…
So, gleich wird hier Geld verdient mit Blogs - reloaded. Der Saal ist voll…
Vom 2.-4. April 2008 findet in Berlin die re:publica-Konferenz mit dem Untertitel “Die kritische Masse” statt. Mehr als 800 Blogger, Netzbewohner und Medienmacher werden in der Kalkscheune im Herzen Berlins erwartet.
“Durchgängiges Thema in den über 100 Vorträgen, Diskussionsrunden und Workshops sind die gesellschaftlichen und kulturellen Auswirkungen sozialer Medien wie Weblogs, Wikis und Social Networks, die auf der Interaktion zwischen Menschen aufbauen. Wir freuen uns, ein vielfältiges Programm auf die Beine gestellt zu haben, das unterschiedlichste Facetten der digitalen Gesellschaft beleuchtet.”, so Markus Beckedahl von netzpolitik.org.
Johnny Haeusler: “Die re:publica gilt seit ihrem Start 2007 als herausragende deutschsprachige Internet-Konferenz, die ihren Schwerpunkt auf Inhalte und soziale Fragen legt. Initiiert und bevölkert von tatsächlichen Akteuren, zeichnet sie auch ein Stimmungsbild der digitalen Gesellschaft in Deutschland.” [aus der aktuellen Pressemeldung]
Letztes Jahr hat es nicht geklappt, deswegen freue ich mich um so mehr darauf, dieses Jahr hinfahren zu können. Die Dienstreisegenehmigung liegt vor (muss ja alles seine Ordnung haben), Bahnticket ist gebucht und jetzt suche ich mir noch ein nettes Hotel in Berlin.
Nach 82 Emails und etwa 4 Stunden bin ich an meinem ersten Arbeitstag nach meinem Urlaub wieder Herr der Lage in meinem Büro. Und morgen räume ich auch noch meinen Schreibtisch auf…
Unter diesem Motto findet am 7. und 8. Februar eine Tagung in Schwerte statt, die vom Institut für Kirche und Gesellschaft und dem Zentrum für ländliche Entwicklung des Landes NRW veranstaltet wird.
Die ländlichen Räume stehen vor neuen Herausforderungen.
Der demographische Wandel und der Klimawandel veranlassen die Regionen, sich sehr konkret für ihre Zukunftzu engagieren. Eigeninitiativen und neue Wege zur Lösung der Probleme sind angesagt.
Die Tagung ist für mich vor allem im Hinblick auf meine Projektarbeit für das Obere Mittelrheintal interessant. Dort versuchen wir mit dem Projekt InterWork die Netzwerkarbeit zu befördern, stoßen dabei jedoch häufig auf Probleme die eher auf fehlendes regionales Bewusstsein gründen.
Das Programm schlägt einen Bogen von der allgemeinen Einführung zu den europäischen Regionen hin zu konkreten Beispielen und Diskussionsrunden. Ich bin mir sicher, dass ich im Laufe der Tagung viele neue Ideen bekommen werde und freue mich schon auf die Vorträge und interessanten Gespräche.
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